Brunos Röhren-
Verstärkerwerkstatt

1. Beispiel: Röhrenradios werden fit für DAB+

Seit Jahren "drohen" die Radiosenderanstalten schon, dass UKW bald abgeschaltet würde. Bisher wurde dieser Abschalttermin immer wieder nach hinten verschoben, nun scheint es aber definitiv zu sein, dass die UKW-Sendeantennen in der Schweiz ab 2025 nach und nach abgeschaltet werden. Die schweizerische SRG hat im Juni 2024 als Umschaltziel auf DAB+ das Jahr 2025 angegeben. Definitiv Schluss ist sicher ab 2026.
Verständlich, dass Besitzer von Röhren-Radioapparaten, oft Erbstücke oder Andenken aus der Jugendzeit usw. "nervös" werden und sich fragen, ob ihr Apparat bald als Empfangsgerät nutzlos sein wird.
Schon an früheren Beispielen habe ich aufgezeigt, dass es Lösungen sowohl für Oldtimer-Autoradios (zB. Becker Mexico) oder Heimapparte gibt.
Die perfekteste Lösung ist, die UKW-Tunerröhre durch einen Adapter einer deutschen Spezialfirma zu ersetzen und damit DAB+ zu empfangen mit voller Funktion des Magischen Auges oder -Bandes und der alten UKW-Skala für die Sendersuche.
Wer detailierte Infos dazu möchte, sende mir eine Mail (siehe Kontaktformular beim Link zu: "Kontakt")
Erprobt ist diese Methode in meiner Werkstatt bei UKW-Empfängern mit ECC85 und 2xEC92 im UKW-Tunerteil. Es sind Apparate von Grundig, SABA, Braun, Philips usw. Grundsätzlich gibt es nach Angaben des Adapterherstellers zu allen "alten" Radioapparaten, auch ohne UKW, eine entsprechende DAB+ Lösung!

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2. Beispiel: REVOX-Tuner A76 wird fit für DAB+

Die DAB-Adaptererweiterung kann so in der Orginalschaltung verbaut werden, dass bei Bedarf (ZB. Sammlerwerterhaltung) die Erweiterung auch ohne "Spuren" zu hinterlassen ganz einfach rückgängig gemacht werden kann.

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Die externe DAB-Senderanzeige hat den Vorteil, dass der Sammlerwert des A76 erhalten bleibt und keine Abänderungen am Gehäuse vorgenommen werden müssen.

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3. Beispiel: Oldtimer-Autoradio aus den 50er-Jahren mit DAB+ erweitern

Die angedrohte Abschaltung der FM/UKW-Sender wird sich besonders fatal für alle Oldtimmer-Liebhaber auswirken. Sie müssen ihren "altehrwürdigen" LMKU-Autoradio gegen einen DAB+ Empfänger austauschen, was natürlich in einem echten Oldtimmer wie "die Faust aufs Auge" wirkt. Es gibt aber eine Lösung:
Zu fast allen alten Autoradios gibts einen DAB+Adapter, der als "Rucksack" gut versteckt, wo es gerade Platz hat, aus dem analogen Radio ein DAB+Empfänger macht. Wers nicht weiss, der sieht und merkt nicht, dass dieser Apparat digital empfängt. Die Sender können nach wie vor am gleichen "analogen" Drehknopf eingestellt werden.
Diese Lösung eignet sich besonders gut für Autoradios ohne AUX oder LINE Input!
Im Bild wurde ein "Becker LMU-Europa", Jg. 1958, mit DAB+ erweitert.  

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Weitere Beispiele siehe: "Reparaturbeispiele: Tipps & Tricks"

 

4. Beispiel: Oldtimer-Autoradio durch Transmitter mit DAB+ erweitern

Diese Lösung hat den Nachteil, dass sie nur mit FM-Empfängern (mit UKW-Taste) möglich ist und aktuell noch eine freie UKW-Frequenz benötigt. Letzteres ist beim Betrieb in eng begrenzter Umgebung "machbar", aber bei überregionalen Fahrten wird es nicht befriedigend funktionieren, weil es noch keine "echten und dauerhaft" freie Frequenzen im UKW-Bereich gibt. Also muss man die Empfangsfrequenz und somit auch die Sendefrequenz des Transmitters dauernd den Empfangsverhältnissen anpassen. Wird dann aber einstens UKW wirklich weiträumig abgeschaltet, dann könnte auch das das in Zukunft eine akzeptable Lösung sein.

Solche Transmitter können in den in Autos häufig vorhandenen, genormten Zigarettenanzünder Steckdosen betrieben werden:

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